Kunststofftechnik Bernt GmbH

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Chrom(VI)-Kunststoffgalvanisierung für den Automobilsektor

Einem Antrag von sieben der größten Chemieunternehmen – unter Führung der LANXESS Deutschland GmbH – wurde für die Oberflächenveredler als Anwender eine Empfehlung auf Überprüfung der Nutzung von Chrom(VI) in vier Jahren durch die ECHA an die EU-Kommission ausgesprochen. Das bedeutet, dass in vier Jahren eine erneute Bewertung des Verfahrens und der eingesetzten Stoffe erfolgen soll. Von einem generellen Verbot der Nutzung von Chrom(VI) kann also keine Rede sein und auch nach dem Überprüfungszeitraum ist eine weitere Autorisierung zu erwarten.

Seitens der ECHA (Europäische Chemikalienagentur) wurde der kurze Überprüfungszeitraum damit begründet, dass dieser Antrag versucht teilweise sehr unterschiedliche Interessen und Anforderungen ganz unterschiedlicher Oberflächenveredler unter einen Hut zu bringen.

Die Kunststofftechnik Bernt GmbH (KTB) hat deshalb frühzeitig sowohl intensiv die Erstellung der Anträge des Vecco e.V., ein Konsortium aus mittelständisch geprägten Unternehmen der Galvanikbranche, unterstützt, als auch einen eigenen Antrag gestellt. Diese Anträge sind, im Gegensatz zum Lanxess-Antrag so spezifisch gestaltet, dass erwartet werden kann, dass die ECHA dafür deutlich längere Überprüfungszeiträume zur Genehmigung durch die EU Kommission empfehlen wird.

Aus den aktuellen Entscheidungen der ECHA kann man absehen, in welche Richtung die weitere Verwendung von Chrom(VI) laufen kann. Ein weiterer spezifischerer Autorisierungsantrag ist so gut wie bewilligt. Die ECHA hat dem Einzelantrag des Armaturenherstellers Grohe bereits stattgegeben und die weitere Verwendung von Chrom(VI) in der Galvanik für eine Review Period von 12 Jahren empfohlen.

So kommt nun langsam die für die gesamte Lieferkette erwünschte Sicherheit in den REACh Prozess für Chrom(VI). Dieser Entschluss deutet bereits an, dass auch bei den anderen oben genannten Anträgen mit einer positiven und zügigen Entscheidung gerechnet werden kann.

Wir als KTB gehen davon aus, dass insbesondere unser eigener Antrag in der Lage sein wird, den langen Entwicklungszeiten und Lebenszyklen in der Automobilindustrie besser gerecht zu werden.

„Dadurch dass wir in allen wichtigen Antragsszenarien ein Eisen im Feuer haben, können wir unseren Kunden nun zusichern, dass wir sie auch zukünftig ohne Unterbrechung mit hochwertig verchromten Kunststoffteilen beliefern können“, so Dr. Carsten Brockmann, Geschäftsführer der Kunststofftechnik Bernt GmbH.

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